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Entstehung von Lackschäden an Alufelgen


Lackschäden entstehen z.B. durch eingebrannten Bremsstaub, der nicht rechtzeitig entfernt wurde. oder scharfe Felgenreiniger, welche die Weichmacher aus der Decklackierung ziehen.
Dies führt über Monate hinweg zu mikroskopisch kleinen Rissen, die durch Eindringen von Feuchtigkeit und Sauerstoff zu Oxydationsunterwanderungen und somit zu Lackabplatzungen führen (zur Vermeidung siehe Tipps in Felgenpflege).
Mechanischer Abrieb beim Reinigen durch Scheuermilch, Aku-Pads etc., sowie Verletzungen an Bordsteinen führen ebenfalls zu Lackdefekten.
Auch beim Räder De- und Montieren können im Bereich der Schraubenanbindung an der Radnabe durch die Verwendung von falschem Werkzeug, oder ungeschicktem Hantieren Beschädigungen der Oberfläche von Statten gehen..

 


  Vorher
Lackschäden treten oft an den Felgenaußenkanten im Bereich des Reifenaufsitzes auf. Oftmals beschrieben, als sog. Bordsteinschäden. Lackschäden können auch generell auf der gesamten Felgenoberfläche als blinde und verkratzte Stellen, sowie als oxydationsunterwanderte Bereiche auftreten
(näheres dazu unter der Rubrik Oxydationsausblühungen).

 
     


Je nach Ausmaß des Lackschadensbildes kann partitiell instandgesetzt werden, bedeutet: Felgenkanteninstandsetzung ggf. durch Aufschweißen von fehlendem Material und anschließendem Anlackieren in jeweiligem Farbton und vollflächigem Klarlack beschichten. Dies geschieht, um Farbnebelbereiche zu vermeiden, die sich generell beim Fahren durch frühzeitiges Ansammeln von Bremsstaub, unschön markieren.

Oftmals ist jedoch eine Vollrestauration von Nöten.
Dazu werden die Felgen in speziellen Bädern (Ultraschall) gereinigt, entlackt, ggf. geglasperlstrahlt und die Kanten instandgesetzt.
Hiernach ist eine ordnungsgemäße Grundlage geschaffen, um einen viele Jahre haltbaren Beschichtungsaufbau zu beginnen.
Dieser kann im Naßlackverfahren aufgebracht werden, sprich Grundieren, Füllern, Deckfarbton (z.B. Silber) und anschließend Klarlack.
Oder auf Kunststoffbepulverungsbasis. Dazu werden die Felgen negativ aufgeladen das Pulver gegenpolig positiv geladen und anschließend im Brennofen eingeschmolzen. Dies ist naturgemäß ein dickerer und haltbarerer (Steinschlagschutz) Schichtaufbau. Bei mehrteiligen Rädern im Bereich der hochglanzpolierten Aussenschüsseln ist dies der einzige Weg der Beschichtung (Klarpulver).
Selbstverständlich wird in unserem Hause jede Felge (auch wenn sie nur optische Beschädigungen aufweist) auf ordnungsgemäßen Rundlauf überprüft. (siehe auch Rubrik Höhen- und Seitenschläge).

    Nachher

 

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