SEITEN & HÖHENSCHÄDEN I BORDSTEINSCHÄDEN I LACKSCHÄDEN I OXYDATION I MATERIALRISSE I UNDICHTIGKEITEN I ANFAHRTSCHUTZRINGE

 


Materialrisse entstehen in der Regel durch Fahrbahnstöße, welche die Dehnfähigkeit der jeweiligen Aluminium- oder Magnesiumlegierung überschreiten und so zu Materialrissen führen. Oftmals geschieht dies im Bereich der Reifenaufsitzflächen am inneren oder äußeren Felgenhorn. Meist verlaufen diese Riße quer zur Fahrtrichtung.
In Einzelfällen führt eine Materialermüdung auch dazu, daß Anrisse im Bereich der einzelnen Stege des Tragsterns auftreten. Oftmals zu sehen im Rennsportbereich.
Die überproportionalen Kräfte der Lastwechsel in Kurven und zusätzliche Stöße durch Überfahren der Körbs belasten das Material zusehendst.

 

Röntgenaufnahme


   
Bemerkbar machen sich diese Risse im Bereich der Reifenaufsitze meist erst durch Luftverlust.
Anrisse am Stern sind für den Laien nur schwer erkennbar, da auch diese in den meisten Fällen von hinten (sprich Innenseite der Felgen) entstehen.
     
Zunächst wird der genaue Rißverlauf sowie Ausmaß und Weite durch Röntgenanalyse oder Farbeindringverfahren festgestellt.
Zusätzlich ist eine Spektralanalyse (bei Nichtkenntnis der Legierungsanteile) zur Bestimmung der Legierung und der passenden Schweißzusatzstoffe zur Ausfüllung des Risses erforderlich.
Nach dem Schweißen erfolgt das Nachausrichten und Planen, sowie eine Röntgenprüfung und die erforderliche Oberflächenbearbeitung.

 


Penetrierverfahren

     

 ACHTUNG!


Nicht jede Legierung ist schweißbar und je nach Herstellungsverfahren wie Kokillengießen, tiefziehen oder schmieden entstehen unterschiedliche Spannungsfelder in den Felgen. Auch das Nachbehandeln der bereits fertigen Werkstücke wie Naturaushärten, Warmaushärten oder Nachglühen läßt die verschiedenartigsten Eigenschaften entstehen.

Rißschweißreparaturen sind für den Bereich des Rennsports selbstverständlich möglich, da im Rennsport eine regelmäßige Kontrolle in kurzen Intervallen stattfindet und der Gesetzgeber in diesem Bereich keinerlei Auflagen macht (Hauptsache reglementskonform).
Die Risse sollten nicht länger als 2,5 cm sein und keine Auskragung (Y-förmig) haben. Desweiteren sollten keine benachbarten Risse im Umfeld von 20 cm vorhanden sein.

Bei mehrteiligen Felgen können wir zusätzlich die beschädigten Schüsselteile (vorderes oder hinteres Horn) durch Neu- oder ggf. Gebrauchtteile austauschen.

Selbstverständlich gibt es auch den Bereich der Auftragsschweißung, z.B. bei sog. Bordsteinschäden. In unserem Hause werden diese generell durchgeführt, um die Materialstärke und somit die Tragfähigkeit der Felge weiterhin 100% zu gewährleisten.

 

 

 

 

 

Dieses ist ein Beispiel für eine unreparable Felge!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

SEITEN & HÖHENSCHÄDEN I BORDSTEINSCHÄDEN I LACKSCHÄDEN I OXYDATION I MATERIALRISSE I UNDICHTIGKEITEN I ANFAHRTSCHUTZRINGE

 

I Copyright ©2005 Aluklinik Mertens I IMPRESSUM I